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27.12.2011
Der YLB im SÜDKURIER

Unter dieser Rubrik finden Sie Artikel über den YLB, die im SÜDKRIER abgebildet waren. Nochmals der Hinweis: Zum Vergrößern drücken Sie die STRG-Taste und drehen am Rädchen der Maus!

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Südurier vom 27.Dezember 2011

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Südurier vom 24.September 2011

Zu diesem Artikel von Seiten des Webmasters ein kleiner Kommentar:

Ich finde es -gelinde gesagt- nicht richtig gut, in wie weit der SÜDKURIER in letzter Zeit die von mir speziell für die Zeitung verfassten Artikel kürzt und damit immer unverständlicher macht! Es ist jedoch nicht unser lokaler SÜDKURIER-Redakteur Friedrich Wilhelm Strub, der diese Kürzung vornimmt, sondern die Lokal-Redaktion in Stockach. Weiterhin bin ich mit der zeitlichen Verzögerung von zwei Wochen zwischen Siegerehrung und der entsprechenden Publikation im SK nicht einverstanden.

Vor diesem Hintergrund ist die Überlegung wert, ob die Öffentlichkeitsarbeit hinsichtlich der einzigen Tageszeitung im Landkreis KN mit dem bisherigen Aufwand weiter geführt werden soll!

 

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Südurier vom 21.September 2011

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Südurier vom 9.September 2011

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Südurier vom 25.Juli 2011

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Südurier vom 18.Juli 2011

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Südurier vom 12.Juli 2011
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Südurier vom 5.Juli 2011

 
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Südkurier vom 30.Juni 2011

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Südkurier vom 4.Juni 2011

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09.05.2011  .

Eigenleistung erforderlich

 

Ludwigshafen – Yachtclubpräsident Jürgen Bühler freut sich. Nach dem gelungenen Richtfest schreiten die weiteren Arbeiten am Hafenmeister- und Sanitärgebäude (HMSG) zügig voran.

Am Hafenmeister- und Sanitärgebäude des Yachtclubs Ludwigshafen gehen Mitglieder den professionellen Handwerkern zur Hand und tragen durch Eigenleistung dazu bei, dass der Kostenrahmen eingehalten werden kann.
Bild: Strub

Fast täglich ist der Präsident, der momentan nur noch nebenberuflich Geschäftsführer eines nicht unbedeutenden Bauplanungs-Unternehmens ist, auf der Baustelle zu sehen. Um den gesteckten Kostenrahmen einhalten zu können, sind Eigenleistungen durch die Mitglieder unbedingt erforderlich und von Anfang an vom Yachtclub eingeplant gewesen. Die Mitglieder sind wertvolle Helfer für die vom Yachtclub Ludwigshafen beauftragten professionellen Handwerker.

Um das Gebäude dicht zu bekommen, wurde das Dach mittlerweile mit zwei Lagen hochwertigen bituminösen Dichtungslagen versehen und anschließend zur Beschwerung der Bahnen und zum UV-Schutz eingekiest. Die Dachdeckerarbeiten sind komplett abgeschlossen. Im Gebäudeinnern sind die Zwischenwände einseitig beplankt. Einen Schwerpunkt der Bauleistungen bildete die äußere Erschließung des Gebäudes mit Wasser und Abwasser und Verlegung von Leerrohren für Energie und Telekommunikation. Hier wurden rund 1500 Laufmeter Rohre im Erdreich versenkt. „Wir sind damit in der Lage, den Freiluftschrank am Oststeg aufzugeben und alle Elektroanschlüsse neu im Gebäude zu ordnen. Auch die Wasserversorgung kann nunmehr zentral vom Gebäude aus gesteuert werden“, sagte der Präsident.

Mit Telekom und EnBW wurden neue Versorgungsstraßen geplant. Diese neuen Anschlüsse müssen im Bereich des Seehotels Adler/Aquarama mit dem Netz verbunden und anschließend über die Hafenstraße bis in den Bereich der Zufahrtsschranke geführt werden. Diese Arbeiten, so Jürgen Bühler, werden durch ein von der Telekom beauftragtes Unternehmen durchgeführt. Dies bedeutet wieder zusätzliche Belastungen durch Baumaßnahmen im Bereich Hafenstraße im Zugangsbereich zum Seehotel und Aquarama. Dass die Gemeinde den Arbeiten trotz der angelaufenen Fremdensaison zugestimmt hat, vermerkt der Präsident mit Dankbarkeit.

Auch im Gebäude und an der Plattform tut sich einiges. Die ersten Spülkästen in den Toiletten sind montiert. Nach dem Zeitplan werden die Installationsarbeiten in den nächsten Tagen abgeschlossen. In der kommenden Woche soll die noch fehlende Beplankung der Innenwände erfolgen, so dass die Räume für Maler-, Fliesen- und Bodenbeschichtung zur Verfügung stehen. Jürgen Bühler hofft, dass in der letzten Maiwoche der Einbau der Türen und Fenstern erfolgen kann.

„Es stehen noch so viele Arbeiten an, die wir in Eigenleistung erledigen können“, betont der Präsident. Deshalb sollten sich die Mitglieder, die noch mitarbeiten wollen, beim Hafenbeauftragten Elmar Ill melden. „Es stehen keine schweren Tätigkeiten an, denn wenn sich viele melden, können wir die Arbeiten auf viele Schultern verteilen“, gibt Jürgen Bühler zu bedenken. Wer aus welchen Gründen auch immer nicht selbst Hand anlegen kann, sollte durch eine Geldspende seine Solidarität mit der Clubgemeinschaft bezeugen. Darum bittet die Vorstandschaft des Yachtclubs.

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Bodman-Ludwigshafen 
12.04.2011 
Freizeit Segeln Yachtclub Hafenmeistergebäude
Freudentag für Yachtclub

Ludwigshafen – Nach Jahren des Hoffens und Bangens hat sich für den Yachtclub Ludwigshafen (YLB) jetzt ein langersehnter Wunsch erfüllt. Unter Anteilnahme einer großen Seglerfamilie und seiner Freunde und Gönner sowie Vertreter der politischen Gemeinde mit Bürgermeister Matthias Weckbach an der Spitze feierte der Club das Richtfest des Hafenmeister- und Sanitärgebäudes.


Am Seeufer feierten viele Menschen und Freunde des Segelsports das Richtfest am Hafenmeister- und Sanitärgebäude des Yachtclubs Ludwigshafen.
 

Für Präsident Jürgen Bühler war es eine ganz besondere Freude, sein in der Mitgliederversammlung vor einer Woche gegebenes Versprechen, das Richtfest schon in wenigen Tagen feiern zu können, eingehalten zu haben. In seiner Rede erinnerte der Präsident an das Motto des Neujahrsempfangs 2010: „Nur wer nach vorn schaut, sieht die Zukunft.“ Als Ingenieur und Städteplaner wisse er, dass man zwar nicht in die Zukunft schauen, aber den Grundstock für etwas Zukünftiges legen könne. „Wir bauen hier Zukunft, wir haben unsere Zukunft in die Hand genommen und schaffen in unserer Hafenanlage einen Grundstock für die Zukunft des Yachtclubs Ludwigshafen/Bodensee. Und Sie alle haben dazu beigetragen“, rief Jürgen Bühler unter großem Beifall aus.

Der Redner dankte allen Clubkameraden für ihre Geduld und ihr Verständnis, aber auch dafür, dass sie den Glauben an das Vorstandsteam nicht verloren haben, wenn man sie immer wieder mit dem Baubeginn habe vertrösten müssen. Der rasche Entschluss des Besitzers des Seehotels, das alte Sanitärgebäude noch im letzten Jahr abzubrechen, habe den Vorstand in arge Zwänge gebracht. „Wir standen vor sechs Wochen ohne Angebote für unseren Neubau da, heute nun steht das Gebäude und es soll keiner glauben, dass dafür die Heinzelmännchen verantwortlich waren“, so Bühler. Dank und Anerkennung sprach er auch seinem Vorgänger im Amt und Ehrenmitglied Willi Zöller aus, der mit unermüdlicher Arbeit die Grundzüge für die Anlage gelegt habe. Schließlich schloss er auch die Gemeinde in den Dank ein für die Kooperation, die Entwicklung des Bebauungsplanes, den getätigten Ausgleich im Rahmen der Eingriffs/Ausgleichsbilanzierung und für die Gewährung der Bürgschaft.


„Saßen wir vor zehn Jahren noch mit verhärteten Fronten und unseren Anwälten am Ratstisch, so hat sich das Verhältnis zwischen Gemeinde und Club nachhaltig verändert und wir haben in den letzten Jahren viele Dinge zum Vorteil beider Partien entwickelt“, betonte der Präsident. Schließlich bedankte er sich bei den Architekten und den am Bau beteiligten Firmen. Im Rahmen der Planungsphase habe er als Präsident von Mitgliedern große Unterstützung erhalten und würdigte in diesem Zusammenhang Frank und Karl Luz, Heinz Fecht, Helmut Schnell und Erwin Bader.

Vom Dach des Hafenmeister- und Sanitärgebäudes spricht Zimmermeister Uwe Lauffer den Richtspruch, während sich unter ihm vor dem Gebäude der Präsident des YLB, Jürgen Bühler (links), und Bürgermeister Matthias Weckbach über das gelungene Werk freuen.

Bürgermeister Matthias Weckbach gab sich in seiner Ansprache sichtlich erleichtert über das erfolgreiche Ende einer langen Odyssee beim Bau eines Hafenmeister- und Sanitärgebäudes am Seeufer. Der Schultes würdigte die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und dem Yachtclub, die die nach einigen Querelen als vertrauensvoll erwiesen habe. So hatten Präsident und Bürgermeister allen Grund, in Freundschaft auf das neue Haus das Glas zu erheben und anzustoßen. Dann bestieg Zimmermeister Uwe Lauffer das Dach des Gebäudes, um von dort mit seinem Richtspruch dem Haus und allen, die darin zukünftig ein- und ausgehen, Glück und Segen zu wünschen.

 

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Bodman-Ludwigshafen 

06.04.2011 

Segler zeigen sich zuversichtlich

Das im Bau befindliche Hafenmeisterhaus war eins der zentralen Themen bei der Hauptversammlung des Yachtclubs Ludwigshafen.

Ludwigshafen – Präsident Bühler rief und sehr viele kamen zur Hauptversammlung des Yachtclubs Ludwigshafen (YLB). Jedenfalls gab es im Festsaal des Zollhausanbaus kaum noch einen freien Platz. Auch Bürgermeister Matthias Weckbach war gekommen, um die Verbundenheit der Gemeinde mit dem Yachtclub zum Ausdruck zu bringen, nachdem die Chemie in den letzten Jahren zwischen den beiden nicht immer gestimmt hatte.

In Bühlers Rede nahmen die letzten Ereignisse um den derzeitigen Bau des Hafenmeister- und Sanitärgebäudes (HMSG) breiten Raum ein. Jetzt erfolge die Anlieferung von bereits fertig gestellten Einzelelementen. Das Richtfest werde – je nach Witterung – in Kürze gefeiert werden können. Mit der Fertigstellung rechne er im Juli. Wenn alles programmgemäß verlaufe, halte er die Einweihung des Gebäudes zum Stegfest am 2. Juli für durchaus realistisch. In der Zwischenzeit werden jedoch WC-Container erforderlich, um die fehlenden Sanitärmöglichkeiten wenigstens teilweise kompensieren zu können. Auch die Fertigstellung der Tiefgarage des Seehotels Adler verzögere sich, so dass der YLB Einschränkungen bis Ostern auf dem Parkplatz hinnehmen müsse.

In seinem Bericht ging der Präsident auch auf die strategischen Weichenstellungen des vergangenen Jahres ein, wie die Umstellung auf die neue Beitrags- und Gebührenordnung, die eine moderate Anpassung der Mitgliedsgebühren beinhalte und die anfallenden Hafenkosten nach der jeweiligen Liegeplatzgröße berücksichtige.

Sie freuen sich über Auszeichnungen für 40-jährige Mitgliedschaft und außerordentliche Verdienste um den Yachtclub Ludwigshafen (v.l.): Siegfried Handte, Rupert Lauer, Hardo Wirth, Oswald Schmutz, Wolfgang Bley, Kuno Mager, Elke Thimm, Walter Michalke, Fritz Stump.
 
Vorstandsmitglied Thomas Begher berichtete im Rahmen seiner Funktion als Wettfahrtleiter von einer Vielzahl sportlicher Aktivitäten. Zur Unterstützung des Wettfahrt-Teams habe mit Marcel Maden ein weiterer Regatta-Profi gewonnen werden können. Bei der Jugendversammlung wurden kürzlich folgende Positionen neu besetzt: Marcel Auer als Bootswart und Moritz Ullmann als Beisitzer.

Begher würdigte auch die sportlichen Leistungen von Marc und Tim Fischer bei den 420er Jugend-Weltmeisterschaften in Argentinien. Die schulischen Belastungen der segelbegeisterten Kinder, so der Jugendleiter, seien leider zu Lasten der zeitaufwändigen Regatta-Aktivitäten gegangen. Vor diesem Hintergrund werde in Zukunft der Ausbildungsschwerpunkt vermehrt auf das Fahrtensegeln gelegt. Darüber hinaus soll in Zusammenarbeit mit dem Yachtclub Überlingen das Regatta-Training stützpunktmäßig koordiniert werden.

Was Schatzmeister Roland Aicheler sagte, war erfreulich. Bilanzrechnung und Vermögenslage präsentierten sich durch und durch positiv. Der von ihm anschließend vorgelegte Haushaltsplan 2011 wurde von der Versammlung einstimmig gebilligt. Die Kassenprüfer Hartmut Hafner und Dieter Lustemann stellten dem Schatzmeister das beste Zeugnis aus. Seine Entlastung und die des Gesamtvorstands erfolgten einstimmig unter dem Versammlungsleiter und Ehrenpräsidenten Willi Zöller. Wahlen fanden in diesem Jahre keine statt.

In seinem Grußwort ging Bürgermeister Matthias Weckbach auf die enge Verflechtung von Gemeinde und Yachtclub ein. Dies zeige sich überdeutlich durch den gemeinsamen Bau des Hafenmeister- und Sanitärgebäudes. Nach seiner Fertigstellung werden die Planungen der Gemeinde zum neuen Hafen in Angriff genommen. Er stellte den Baubeginn für das Jahr 2013 in Aussicht.

 
26.März 2011

Stillstand auf der Baustelle

Weil der Yachtclub Ludwigshafen die Aufträge für das Hafenmeisterei- und Sanitärgebäude neu ausschreiben muss, verzögert sich die Fertigstellung.
Die Betonplatte für das Hafenmeister- und Sanitärgebäude des Yachtclubs Ludwigshafen wurde schon vor Wochen fertig gestellt. Für die anderen Gewerke wurde aber eine neue Ausschreibung erforderlich. Doch jetzt soll alles schnell gehen, verspricht Clubpräsident Jürgen Bühler.
Bild: Strub

Ludwigshafen – Seit Wochen tut sich auf der Baustelle des Hafenmeister- und Sanitärgebäudes am Hafen des Yachtclubs Ludwigshafen (YLB) nichts mehr. Der Präsident des Clubs, Jürgen Bühler, zerstreute alle in diesem Zusammenhang auftauchenden Gerüchte über einen Baustopp oder gar von einer Einstellung des Baus in einem offenen Brief an die Mitglieder. „Es ist zwar richtig, dass sich ein Anlieger der Bahnhofstraße gegen die Genehmigung unseres Gebäudes bei den Behörden einsetzt. Diese Einwendungen verhallen aber bisher und seitens der Behörden haben wir grünes Licht“, ließ er verkünden.

Die Baustelle stehe nur rein optisch still, denn in der Zwischenzeit sei man sowohl mit der Erstellung der Genehmigungs- und Werkplanung für den Hochbau als auch mit dem Erstellen einer Generalunternehmer-Ausschreibung für den kompletten Hochbau und mit dem Versand der Ausschreibung an zehn ausgewählte Bieter beschäftigt gewesen. Wegen der Zuschüsse durch den Landessportbund sei ein Ausschreibungsverfahren zwingend erforderlich, ansonsten laufe man Gefahr, die öffentlichen Zuschussmittel in nicht unerheblicher Höhe zu verlieren. Der Vorstand habe entschieden, vorwiegend ortsansässige beziehungsweise ortsnahe Firmen zu berücksichtigen.

Dann aber die Enttäuschung: Es ging kein einziges Angebot ein. Dadurch bedingt sah sich die Clubführung gezwungen, die formelle Ausschreibung der Bauleistungen nach den Vorschriften der VOB aufzuheben. Man trat bereits am 19. Februar 2011 in Bieterverhandlungen mit entsprechenden Firmen und hat Preisangebote angefordert. Nach der Prüfung der Angebote habe der Vorstand die Zimmermanns- und Dachdeckerarbeiten freihändig vergeben, beruhigte der Präsident die Mitglieder. „Leider lassen sich jedoch durch die neuerlichen Vergabeverhandlungen Verzögerungen beim Bauablauf nicht vermeiden“, räumt Jürgen Bühler ein und kündigte an, dass in diesen Wochen die Wand- und Deckenelemente für das Gebäude werksseitig vorgefertigt werden und die Aufrichtung vielleicht schon Ende März erfolgen könnte. Die ursprüngliche zur Saisoneröffnung geplante Fertigstellung des Hafenmeister- und Sanitärgebäudes ist nach der Aussage des Präsidenten leider nicht möglich. Aus diesem Grund habe man Angebote für Sanitär-Container angefordert, um diese bis zur Fertigstellung des Gebäudes bereitstellen zu können. Der Standort werde nach Absprache mit dem Seehotel Adler festgelegt.

Der Parkplatz wird derzeit durch die Baustelle für die im Bau befindliche Tiefgarage für das Seehotel in Anspruch genommen. Bis Ende April hofft Jürgen Bühler, den Parkplatz den Clubmitgliedern wieder seinem eigentlichen Zweck zur Verfügung stellen zu können.

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11.02.2011 

Finanzen Haushalt

Investitionen ohne neue Kredite

Bodman-Ludwigshafen – Nach einigen „Geburtswehen“ hat der Gemeinderat den Haushalt 2011 mit einem Volumen in Höhe von 11 552 000 Euro einstimmig verabschiedet. Er weist im Verwaltungshaushalt in Einnahmen und Ausgaben 9 204 000 Euro und im Vermögenshaushalt 2 348 000 Euro aus, wobei der Vermögenshaushalt das im Verwaltungshaushalt im Kalkül bestehende Defizit in Höhe von 120 000 Euro ausgleichen muss.

 

Eine Kreditaufnahme sieht die Haushaltssatzung nicht vor. Das Defizit sollte aber nicht Anlass zur Sorge sein. Es ist nicht auszuschließen, dass am Ende doch noch ein erfreuliches Ergebnis herauskommt.

Man weiß, dass Kämmerer Klaus Lindenmayer bei der Aufstellung eines Haushaltsplanes stets äußerste Vorsicht walten lässt, um bei der Endabrechnung ja nicht auf die Nase zu fallen. So hat er Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 900 000 Euro eingeplant, obgleich diese seit 2006 zum Teil weit über eine Million lagen. Im noch nicht abgerechneten Haushalt für 2010, wo die Einnahmen an Gewerbesteuer auf 800 000 Euro angesetzt wurden, wird die Millionengrenze wiederum überschritten. Und die Konjunktur zieht weiter an.

Das Volumen des Verwaltungshaushalts steigt gegenüber dem Jahr 2010 um 6,04 Prozent. Das Volumen des Vermögenshaushalts sinkt im Vergleich zu 2010 um 13,80 Prozent. Auf eine Anhebung der Hebesätze auf die Grundsteuer A und B wurde verzichtet. Die Grundsteuer A soll Einnahmen in Höhe von 34 000 Euro, die Grundsteuer B in Höhe von 560 000 Euro bringen. Haupteinnahmenquellen sind der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer (1 584 100 Euro), Gebühren und ähnliche Entgelte (1 049 600 Euro) und Schlüsselzuweisungen (897 500 Euro). Die kalkulatorischen Einnahmen stehen mit 1 615 700 Euro zu Buche. Verkaufserlöse, Mieten und Pachten sollen 505 700 Euro, Zuweisungen und Zuschüsse 380 400 Euro bringen.

Auf der Ausgabenseite des Verwaltungshaushalts nehmen die Personalkosten die Spitzenstellung ein, wo der Kämmerer von Löhnerhöhungen um 0,9 Prozent ausgegangen ist. Hier scheint sich doch ein höherer Prozentsatz abzuzeichnen. Demgegenüber dürfte sich die Kreisumlage, die noch mit 36 Prozent angesetzt ist und mit 1 453 900 Euro zu Buche steht, verringern, nachdem der Kreistag den von der Kreisverwaltung ins Spiel gebrachten um 7,3 erhöhten Prozentsatz doch wesentlich verringerte. Mit 1 743 400 Euro steht der sächliche Verwaltungs- und Betriebsaufwand zu Buche, während die kalkulatorischen Kosten mit 1 615 700 Euro ausgewiesen sind.

Beim Vermögenshaushalt bildet das Projekt Ortsmitte Bodman den größten Ausgabeposten. In 2011 steht dafür eine Million Euro zu Buche, der Haushaltsrest aus dem Vorjahr beträgt 1,74 Millionen Euro. Für den hochwassersicheren Ausbau des Mühlbachs sind 150 000 Euro und für den Neubau des Fremdwasser-Kanals Kronbühl/Guggenbühl 200 000 Euro aufzuwenden. Die Zuschüsse an Private im Rahmen des Landessanierungsprogramms Bodman betragen 100 000 Euro, 50 000 Euro sind für den Bau eines Schiffssteges bei der Marienschlucht und 90 000 Euro als Beteiligung am Hafenmeistergebäude des Yachtclubs Ludwigshafen an Ausgaben zu verzeichnen. 120 000 Euro müssen für Tilgung von Krediten ausgegeben werden. Schließlich müssen an den Verwaltungshaushalt 120 000 Euro zugeführt werden. Dies sind die wesentlichsten Ausgaben.

Immerhin stehen auf der Einnahmenseite des Vermögenshaushalts 1 549 000 Euro, die sich in der Hauptsache aus dem Verkauf von Grundstücken in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro zusammensetzen. Weitere Einnahmen ergeben sich aus Zuschüssen und Zuweisungen (340 000 Euro). Schließlich kommen 799 000 Euro aus der Rücklagenentnahme hinzu.

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SÜDKURIER vom 15.Januar 2011

Das Fundament am Yachthafen steht

Ludwigshafen – Dank der derzeit günstigen Bedingungen gehen die Arbeiten zum Neubau des Hafenmeister- und Sanitärgebäudes am Weststeg des Yachtclubs Ludwigshafen (YLB) zügig voran.

Am Neubau des gemeinsamen Hafenmeister- und Sanitärgebäudes des Yachtclubs Ludwigshafen und der Gemeinde schreiten die Arbeiten voran. Nachdem die stählerne Pfahlgründung aufgeschlossen ist, wurde auf deren Köpfe inzwischen der Gründungsrost aus Stahlhaupt- und -nebenträgern angeordnet. Über diesen Trägern wird die Bodenplatte betoniert.        Bild: Strub

 

YLB-Präsident Jürgen Bühler hatte beim Spatenstich am 3. Dezember 2010 gesagt, dass der Neubau im Falle eines milden Winters nach 20 Jahren Planung und Wartezeit noch in diesem Jahr eingeweiht werden könnte.

Obgleich Bühler in Deißlingen (Kreis Rottweil) wohnt, ist er zusammen mit Architekt Rolf Weber regelmäßig in Ludwigshafen vor Ort, um sich vom Fortgang der Arbeiten zu überzeugen und – wenn erforderlich – für den nötigen „Dampf“ zu sorgen. Bisher hatte er nichts zu beanstanden. Das Bauunternehmen Lindenmayer aus Ludwigshafen und die Firma Stahlbau Rettich aus Bodman seien vorbildlich im Einsatz.

Inzwischen konnte das Fundament fertig gestellt werden. Infolge des schlechten Baugrundes musste es über rund zehn Meter lange Stahlpfähle gesetzt werden, auf deren Köpfen dann ein Gründungsrost aus Stahlträgern angeordnet wird. Letztere Arbeiten sind derzeit im Gange. Über diesen Trägern wird dann die Bodenplatte betoniert. Die eigentliche Gebäudekonstruktion erfolgt in Holzbauweise.

Das Gebäude erhält ein Flachdach, die Außenwände werden mit Pressplatten verkleidet. „Von einem Protzbau kann keine Rede sein, das Gebäude wird sich vorteilhaft in die umgebende Landschaft einfügen und das Seeufer nicht verschandeln, sondern es vielmehr aufwerten“, sagt Jürgen Bühler. Der Wohnwagen am Rande des Hafens, der jahrelang als Hafenmeisterbüro Verwendung fand, bildete einen schroffen Gegensatz zur gepflegten Hafenanlage. Diese war wiederholt von der Internationalen Wassersportgemeinschaft Bodensee (IWGB) mit dem „Blauen Anker“ für umweltgerechte Gestaltung und Führung von Hafen- und Steganlagenausgezeichnet worden.

Sanitäranlagen für den Hafen

Das Gebäude, das vom Yachtclub und zu einem kleinen Teil auch von der Gemeinde genutzt wird, wird das Hafenmeisterbüro, Technikraum, Lagerraum und sanitäre Anlagen für den Yachtclub beinhalten. Darüber hinaus werden sanitäre Anlagen für den geplanten Gemeindehafen sowie eine Behindertentoilette entstehen. Der Hafenmeister wird vom Yachtclub gestellt.

Der Zugang zum Gebäude ist über den Weststeg und den Uferweg möglich. Bei der Planung wurde auch der Vandalismussicherheit Rechnung getragen. So soll das neue Hafenmeister- und Sanitärgebäude am See-Ende die Reihe umweltgerechter und vorzeigewürdiger Clubhäuser für den Segelsport am Bodensee endlich schließen und den YLB auch diesbezüglich zu den Vorzeige-Vereinen aufrücken lassen.