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30.01.2010
Ortsbauamt fällt morsche Bäume am Waschplatz

Morsche Bäume müssen fallen

Der im Entwurf vorliegende und in diesem Jahre zur Verabschiedung anstehende Bebauungsplan „Uferbereich Ludwigshafen“ soll die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung des Ludwigshafener Uferbereichs schaffen. Nutzungen, die nicht der Allgemeinheit oder dem Fremdenverkehr dienen, sollen zukünftig nicht mehr zugelassen werden. Marode Bäume am Waschplatz wurden jetzt gefällt.


So stellt sich der Bereich Waschplatz in Ludwigshafen nach der Baumfällaktion des Ortsbauamtes dar. Untersuchungen hatten ergeben, dass die Bäume sich in einem maroden Zustand befanden.
Foto: Ortsbauamt

Ludwigshafen – In den letzten Tagen hat das Ortsbauamt am Waschplatz eine Baumfällaktion vorgenommen. Untersuchungen hatten ergeben, dass die Bäume sich in einem maroden Zustand befanden. „Es mag sich bei diesem maroden Bäumen niemand ausmalen, was dort bei Badebetrieb alles hätte passieren können,“ gab Bürgermeister Matthias Weckbach im Gespräch mit dem SÜKURIER zu bedenken. Nach dieser Maßnahme werden Neupflanzungen mit Silberweiden vorgenommen. Ein Ausführungszeitpunkt steht noch nicht fest. Hierüber entscheidet der Gemeinderat, sagte Weckbach. Dies steht nach Meinung des Schultes auch nicht im Vordergrund, sondern vielmehr die Verkehrssicherungspflicht.

Der Bebauungsplan „Uferbereich Ludwigshafen“ soll zur Umsetzung folgender Ziele beitragen: Erweiterung des Westhafens, Neubau eines gemeinsamen Hafenmeistergebäudes, wobei die Bojenfelder rückgebaut werden, Sicherung und Entwicklung der ufernahen Parkanlagen für die Allgemeinheit sowie Umgestaltung der Freiflächen. Das Bodenseeufer soll in den naturnahen Bereichen geschützt und verbaute Uferpartien sollen – soweit möglich – renaturiert werden. Die bestehende Bebauung soll gesichert werden unter Berücksichtigung vorliegender Baugenehmigungen. Für das Seehotel „Adler“ soll eine angemessene Entwicklungsmöglichkeit geschaffen werden. Im Übrigen soll grundsätzlich keine weitere Wohnbebauung mehr zugelassen werden.

Quelle: SÜDKURIER ONLINE